ja – ich bin wieder hier, was aber noch nicht heissen soll, dass damit das blog geschlossen wird. ich schau mal, dass ich in den nächsten tagen noch ein paar bilder hochladen werde und irgendwann gibts dann keine neuen beiträge mehr.
Angekommen
08. Juni 2010Rosario
06. Juni 2010Die Reise ist fast beendet. Morgen abend geht der Flieger. Trotzdem wollte ich Euch nicht die Bilder von Rosario vorenthalten, was auf meinem Weg von Buenos Aires lag. Eine grosse Studentenstadt mit etwa 1.000.000 Einwohnern. Alles ist sehr geräumig aufgebaut und dementsprechend weitläufig. Also man kann locker zwei Tage durch die Stadt streifen und immer wieder auf grosse Kolonialbauten treffen. Ansonten liegt die Stadt am Fluss Parana und dementsprechend gabs auch guten Fisch zu essen. Ebenfalls trifft man dort das grösste Nationalmonument und es wird behauptet, dass dort die Fahne entworfen wurde.
- Kolonialbau (1)
- Monument der Fahne (2, 3, 4)
- Der Fluss mit Hochseeschiffen (5)
- Las Malvinas Brunnen (6)
- Die Stadt (7,
- Mein Abendessen (ja, ich habe mit dem Fischkopf im Restaurant rumgespielt) war so etwa 45 cm lang (9, 10)
- Monument der Fahne bei Nacht
…. und wieder beklauen lassen
06. Juni 2010Teil I:
da wollte ich mir doch ein taxi heute früh nehmen, und schwupps stand eine dame neben mir, die sich doch sehr annäherte. ich verscheuchte sie und sie verschwand ins taxi. ich bemerkte den verlust meines mobiltelefons, rannte dem taxi hinterher und als der fahrer realisierte, dass ich neben ihm lief, gab er gas und verschwand. was mir blieb, war die nummer des fahrzeugs. ein vorbeifahrendes polizeifahrzeug notierte sich zwar die nummer, meinte aber, dass ich erst eine anzeige machen müsste. dazu in das comisariat no 4 – wo immer das ist.
jedenfalls komme ich zum schluss: in argentinien wird geklaut was das zeug hält – nicht nur in buenos aires und die polizei hält sich tunlichst aus der sache raus. auch der gemeine bürger und taxifahrer betrügt (taxiuhren werden nicht gestellt oder einfach weiterlaufen lassen, der nächste zahlt halt das doppelte), was das zeug hält, es muss sich nur eine chance auftuen – ausnahmen bestätigen die regel. meiner auffassung nach, kann man hier reisen, aber damit ist auch schluss. die dritte welt hat ihre eigenen regeln.
Teil II:
Den Nachmittag war ich dann nochmal im Comisaria wegen der denuncia. Haha:
1. Frage: Wo war die Tat? Liegt sie in unserem Zuständigkeitsbereich? Ja – gut.
2. Frage Wie lange sind Sie noch in Buenos Aires? 2 Tage?! Dann ist das wohl Zeitverschwendung.
3. Frage: Von wo sind? Deutschland!! – achja – da ist es halt anders. Wegen einem Dieb machen wir uns doch nichts. Statistiken, wieviel geklaut wird, gibt es auch nicht (wollen sie vielleicht auch nicht).
Beamter schaut mich trocken an – ich Frage mich, ob ich lachen soll. Frage an den Beamten: Wie ist das eigentlich hier in Argentinien – macht da die Polizei eigentlich irgendwas? Er schaut mich verwirrt an: Nein, nicht wirklich. Dann haben Sie also ein ruhiges Leben und warten auf Ihre Beförderung?, fragte ich. So in etwa. Aber wegen Diebstählen machen wir hier nichts.
Verabschiedung. Rachegelüste. (Ich ärgere mich gerade echt!)
Postkarten verschickt
04. Juni 2010So – das leidige Thema wäre dann auch erledigt. Dumm dass ich erst so spät dazu gekommen bin – jetzt kommen sie halt an, wenn ich schon da bin. Aber ich denke, dass Euch das nicht stören wird.
Saludos
Klaus
Mina Clavero / Los Gigantes
02. Juni 2010Am Wochenende hatte ich mir nochmal ein Auto in Córdoba gemietet, um nach Mina Clavero und zu den Gigantes zu fahren. Was ich zu sehen bekommen habe, war eine schöne Landschaft und mucho tranquilidad. Da momentan keine Saison ist, war auch nichts los.
- Die Berge vor Mina Clavero (1, 2, 3)
- Mina Clavero
- Landschaft in den Sierras (5, 6)
- Der Weg zu den Gigantes (2374 m) (7,
- Die Gigantes (9, 10)
- Blick in Richtung Córdoba, davor liegt Carlos Paz
25. Mai / 200. Geburtstag Argentinien
27. Mai 2010Wie erwartet, war die bessere Feier natürlich in Córdoba. Es gab erst eine Parade des Militärs, der Polizei, Feuerwehr und einigen Vereinen. Danach kehrte erstmal Ruhe ein und am späten Nachmittag gab es dann ein Konzert mit argentinischer Rockmusik und der für Córdoba üblichen Quartetomusik. Die Bühne wurde auf eine der Hauptverkehrsstrassen gestellt und es kamen so um die 30.000 Besucher. Mein Glück war, dass der Besitzer des Hostels genau in dieser Strasse seine Wohnung hatte und so feierten die Hostelbesucher auf dem Balkon im ersten Stock ohne sich dem Gedränge aussetzen zu müssen.
Santa Fe
26. Mai 2010Trotz dass Santa Fe ein recht verschlafenes Nest ist, hab ich mal ein paar Impressionen für Euch:
- Stadttheater
- Kolonialbau
- Regierungssitz der Provinz Santa Fe
- Die Strasse des Bischofs “Gelabert”
- Der Fluss Parana
Falta grande
23. Mai 2010Bueno. Llegaba aca a la seis de la tarde. La ciudad es tanto tranquilo. Pasa nada. Iba al hostel, qual Facundo me ha recomendado. Falta: Obra en construcción con camas pero sin colchones. Ahora estoy en un otro hostel y mañana voy a volver a Córdoba, porque aca hay tamboco una fiesta por el cumpleaños 200 años argentina. Entonces ustedes podrian esperar mi impressiones al miércoles que habrá pasada.
Entienden todos?!
weitere Reisen
23. Mai 2010gleich geht mein Bus nach Santa Fe. Am 25. Mai ist hier Nationalfeiertag. 200 Jahre Argentinien. Ihr könnt euch also auf einiges neues gefasst machen.
Bis bald
Los Caballeros Teutones
19. Mai 2010Da mir allmählich langweilig hier wird, hab ich mal damit angefangen, Zeitung zu lesen und prompt bin ich auch auf einen Artikel gestossen, der euch als alte Fussballer bestimmt interessiert. So wird der deutsche Fussball in Argentinien wahrgenommen. Viel Spass beim Lesen.
Langzeiterfahrungen
17. Mai 2010Einige wollten ja wissen, wie das mit den Langzeiterfahrungen in Sachen Bettwanzen und Backofen ist. Mittlerweile hatte ich alle meine Sachen mindenstens einmal an und konnte keine weiteren Stiche feststellen. In diesem Sinne würde ich also sagen, dass die Sache Erfolg hatte.
Im übrigen kann ich noch sagen, dass es ein Permetrin-Imprägniermittel für Kleidung auf Wasserbasis gibt (nicht für Kunststoffe geeignet – die schmelzen dann dahin). Sollte man also unerwartet Bekanntschaft mit Bettwanzen machen, kann man das jeweilige Bettzeug kurzerhand damit besprühen. Hält bis zu zwei Wochen und tötet die Plagegeister ebenfalls zuverlässig ab.
Heimreise
12. Mai 2010So – der Flug ist umgebucht. Die Sache mit dem Praktikum ist leider gescheitert, in Argentinien hat man kein Interesse an Energiewirten aus Deutschland und ich hab jetzt auch keine Lust mehr hier rumzusitzen und zu hoffen, dass sich vielleicht noch jemand meldet.
In diesem Sinne: Dienstag, 8. Juni 15.00h, Terminal I, sofern keine Aschewolken oder ähnliches dazwischen kommen, kann ich wieder deutschen Boden betreten. In der Zwischenzeit organisiere ich schonmal den Rücktransport von dem ganzen Plunder den ich hier angesammelt hab und versuch die wertvolleren Dinge hier zu verhökern.
Griechenland verdirbt auch mir den Spass
10. Mai 2010Man will es eigentlich nicht glauben, aber ich spüre die Auswirkungen des Kursverfalls des Euros auch hier. Vor fünf Monaten habe ich noch 5,80 Pesos für nen Euro bekommen. Heute gibt es nur noch 4,90 Pesos. Also so um die 20% Verlust. Oder andersrum – die Preise haben sich gerade um 20% für mich verteuert.
Kennt ihr jemanden, dem ich die Rechnung dafür schicken kann?
Bohrloch mit einer Atombombe schliessen
06. Mai 2010Da ich momentan wieder mal nicht am reisen bin und es auch sonst nicht viel zu berichten gibt, kann ich Euch nur einen Link zu einer aktuellen Pressemeldung im Rahmen der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko anbieten:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/147552
Nicht wirklich ein Brüller, aber ganz amüsant.
1. Mai
01. Mai 2010Der erste Mai ist ein Argentinien genauso unspektakulär wie in Deutschland. Mittlerweile hat es mich wieder nach Córdoba zurückgezogen. Die frostigen 10° tagsüber in Bariloche waren mir einfach zu gering. Hier sind es wenigstens noch 12° in der Nacht und heute gabs sogar einen richtig schönen warmen Herbsttag mit 29°. Es gibt sogar einige Bäume, die noch blühen und ein grosses Eis mit 1/4kg für 5,50 hab ich mir auch gegönnt. In den nächsten Tagen fällt dann die Entscheidung, ob ich weitere Zeit hier verbringe oder ob ich mich demnächst wieder nach Deutschland aufmachen werde.
Bariloche – Cerro Otto
26. April 2010Sonntag konnte ich mich sogar aufraffen, den hiesigen Hausberg mal zu befahren und abzusteigen. Anbei einige Impressionen aus der Umgebung. Ansonsten ist Bariloche eher ein Touristenzentrum und, da momentan keine Saison ist, auch ziemlich verschlafen.
- 1, 2, 3 – Bariloche von oben (3 ist die Stadt selbst)
- 4 – die Station auf dem Cerro Otto
- 5 – Selbstbildnis auf einem der Nachbarhügel
Die Dinosaurier in der Nähe von Neuquen
25. April 2010Haha, Dinos.
Ich musste natürlich dorthin, um mir die Fossilien anzusehen. Das mit dem Automieten war ziemlich schwierig und im nachhinein superteuer, aber ich denke, dass es sich trotzdem gelohnt hat. Ingesamt war die Tour knapp 400 km lang und damit ich es zeitlich schaffen konnte, waren Geschwindigkeitsübertretungen eher Kavaliersdelikte – die Argentinier sehen das übrigens ähnlich.
Zu sehen, gab es die Ausgrabungsstätte sowie etliche Skelette und natürlich die endlose Weite Patagoniens…
- 1 – Pappelalleen am Strassenrand
- 2 – eine Arbeitersiedlung für die Ölunternehmen
- 3, 4, 5 – der Stausee, an dem die Fossilien gefunden wurden
- 6, 7 – unter welchen Bedingungen können sich Fossilien bilden, Versuch mit den Resten einer Kuh
- 8 – ein Oberschenkelknochen
- 9 – versteinerte Bäume
- 10 – einer der Wissenschaftler beim Buddeln
- 11 – ein versteinertes Nest
- 12 – ¿¿Hunger??
- 13 – versteinerte Riesenspinne
- 14 – der Archiopterix aus der Grube Messel (Kopie)
- 15 – lenken unnötig – 50km geradeaus ist hier keine Seltenheit
- 16 – der Gigantosaurus – einer der Fossilien aus der Region
- 17 – irgenwas was im Wasser gelebt hat
- 18 – Fundorte für Fossile in Argentinien
- 19 – Fleischfresser – grösser als Tyrannosaurus Rex
- 20 – so kann man die Besucher auch auf Möglichkeiten hinweisen
- 21 – Fusstapfen am See – im Stein
- 22 – kaltes klares Wasser – so sind alle Seen hier
- 23 – Ich
Bariloche – Llao Llao
24. April 2010Inzwischen bin ich in Bariloche angekommen und war heute in Llao Llao (sprich: schjao schjao)(oder in spanisch: jao jao). Es ist ein Dorf, das etwa 25km westlich von Bariloche am selbigen See Nahuel Huapi liegt. Als Aktivität standen zur Auswahl den Nachmittag am See zu verbringen oder eine grössere Wanderung zu unternehmen – ich hatte mich für den See entschieden. Eiskaltes Wasser und man kann einige Meter tief hineinsehen. Ansonsten erinnert die Landschaft so ein bisschen an die Schweiz und Österreich. Das Hotel, was am Wegesrand lag, wollte übrigens für die Präsidentensuite stolze 2500 US$ für die Nacht haben. Und Kaffee hätte ich nur in der Lounge trinken können und nicht auf der Terasse. Maldita Vida! Dummerweise habe ich auch noch meine Kamera im Spind vergessen, so dass es jetzt auch nur die Bilder von der Mobiltelefonkamera gibt. Für einen Eindruck sollte es langen.
Imigranten eliminiert
19. April 2010Meine Massnahme zur Abtötung der neuen Freunde ist gelungen. Kein Neuer Stich – der Nachmittag gestern hat sich gelohnt…
Busfahrt Mendoza – Santiago de Chile – Mendoza
19. April 2010Es ist schon beeindruckend, wenn man durch ein Tal auf 3200 Meter Höhe fährt und links sowie rechts sich die Gipfel bis auf 6000 Meter erheben. Den Aconcagua hab ich auch gesehen – stolze 6959 Meter hoch. Das höchste was der Kontinent zu bieten hat.
Hier einfach mal ein paar Eindrücke:
Bilder DCF 4468 und 4584 sind übrigens der Aconcagua.
















































































































